Städtepartner

Städtepartnerschaft mit Cluj-Napoca (Klausenburg) in Rumänien

Willkommen! | Bun venit!
Seit 1976 verbindet Köln eine Städtepartnerschaft mit Cluj-Napoca. Die rumänische Metropole, die als das Herz Transsylvaniens gilt, hat viele Gemeinsamkeiten mit der Stadt am Rhein. Wie Köln gilt Cluj-Napoca mit seinen Museen und einer lebendigen Theaterszene als Kultur- und Universitätsstadt. Der in den letzten Jahren zunehmende Austausch zwischen den beiden Städten hat auch zur Präsenz Cluj-Napocas auf dem Kölner Krippenweg geführt. In Kooperation mit dem Verein „Freundeskreis Städtepartnerschaft Köln-Klausenburg e. V.“ und gefördert von der Stadt Köln stellt „Weihnachten der Städtepartner“ Kunst und Kunsthandwerk sowie eine breite Palette touristischer Informationen und kulinarischer Spezialitäten aus Kölns Partnerstadt Cluj-Napoca vor. Erleben Sie Weihnachten wie in Rumänien mitten in Köln! 

Frohe Weihnachten | Crăciun fericit
Seit Jahrhunderten sind Köln und Cluj-Napoca miteinander verbunden. Beide Städte gehörten zum Römischen Reich. Im Mittelalter trugen die sogenannten „Sachsen“, Siedler aus dem Gebiet des Erzbistums Köln, zur sprachlichen, kulturellen und religiösen Vielfalt Transsylvaniens bei. Heute leben in Cluj-Napoca nicht nur rumänisch-orthodoxe Christen, sondern auch Menschen katholischer und evangelischer Konfession. Dass Skulpturen in der orthodoxen Sakralkunst unüblich sind, ist ein Grund dafür, warum Krippen mit ihren Figuren in Rumänien eine geringere Rolle spielen. Nichtsdestotrotz gibt es auch in Rumänien Krippen, wie man auf dem Krippenweg erleben kann. Viel bedeutsamer sind dort jedoch Ikonen, auf denen auch die Geburt Christi dargestellt wird. Sie gehören zu den Glanzstücken an verschiedenen Stationen des Krippenweges. 

Ikonen – „Fenster zum Himmel“
Ikonen spielen in der Orthodoxie eine wichtige Rolle bei der Glaubensvermittlung. In strenger Perspektivlosigkeit und bewusster Distanz zur Natur regen sie dazu an, durch die Betrachtung ihrer Schönheit zur Erkenntnis ihres Urbildes zu gelangen. Als mit Farbe geschriebene Evangelien öffnen sie „Fenster zum Himmel“. Im Kontext der Ikonenmalerei nehmen die rumänischen Ikonen eine Sonderstellung ein. Anders als in Griechenland und Russland, wo das bevorzugte Material Holz ist, entstehen Ikonen in Rumänien oft in der Technik der Hinterglasmalerei, die vor ca. 300 Jahren über Österreich und Böhmen ins heutige Rumänien gelangte. Die volkstümlichen Ikonen, die sich im 19. Jahrhundert vor allem im bäuerlichen Umfeld verbreiteten, faszinieren durch ihre warmen Farben und die natürliche Lebendigkeit der dargestellten Figuren. In ihnen trifft die byzantinische Tradition auf den Naturalismus der westeuropäischen Kunst. Auch motivisch weichen die rumänischen Ikonen in Details von der klassischen Bilderwelt der Ostkirchen ab. Anstatt der Geburtsgrotte, die in der Orthodoxie vorherrscht, kann entsprechend ein Krippenstall dargestellt werden. Als Spiegelbilder einer unsichtbaren Welt stehen die Ikonen für das spirituelle Erbe Rumäniens und die Frömmigkeit seiner Bevölkerung. 

Krippen und Ikonen aus Cluj-Napoca auf dem Krippenweg
An mehreren Stationen des diesjährigen Krippenweges finden Sie Krippen aus unserer Partnerstadt. Mehr Informationen hierzu unter den Stationsnummern 10, 15, 46

Weihnachtsmarkt am Kölner Dom, Roncalliplatz
Der Stand der Städtepartner (Standnummer 106) auf dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt am Kölner Dom wird zur kulinarischen Anlaufstelle für Freunde rumänischer Spezialitäten. Wer mehr über Cluj-Napoca und Transsylvanien erfahren möchte, findet außerdem eine breite Palette an Infomaterial für seinen Besuch in Rumänien.
Standnummer 106 | Stadt Köln – Städtepartner
25.11.2019 – 15.12.2019 Cluj-Napoca (Klausenburg)
16.12.2019 – 23.12.2019 Bethlehem

Markt der Engel, Weihnachtsmarkt Neumarkt
Die Figuren der „Hänneschen-Krippe“ feiern Weihnachten in Knollendorf. Im Rahmen von „Weihnachten der Städtepartner“ erhalten die urkölschen Stabpuppen der traditionsreichen Bühne dieses Jahr Besuch von einem Pärchen aus Cluj-Napoca. Auch das „Kleine Krippenhäuschen“ zeigt Krippenkunst aus der Partnerstadt sowie Weihnachtsikonen von Adam Curta. 

HAFENWEIHNACHTSMARKT AM RHEINAUHAFEN 
Der Hafenmarkt am Schokoladenmuseum fasziniert seine Besucher durch sein besonderes, maritimes Flair. Kleine und große Kinder sind dazu eingeladen, schöne Weihnachtsbräuche aus Kölns Partnerstädten zu erleben. 

  • 03.12. Jenny Laberback erzählt Kindern die Geschichte der Heiligen Barbara und verteilt Barbarazweige. 
  • 06.12. Der Heilige Nikolaus besucht den Hafenmarkt. 
  • 10.12. Kinder dürfen beim Tió-Brauch aus Barcelona mitmachen. 

Hafenweihnachtsmarkt Am Schokoladenmuseum, 50678 Köln
Mehr Infos: hafen-weihnachtsmarkt.de

Weihnachten der Städtepartner wird gefördert durch die Stadt Köln



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