Rezept Köln-Lille

Zum Nachbacken:

  • Die Coquille de Noël ist eine flämische Tradition. Die Vorfahren wollten damit die Anwesenheit Jesu in ihren Häusern symbolisieren. Das Gebäck hat die Form eines gepuckten Babys, also eines Wickelkindes.

    Die Historiker versichern allerdings, dass dieses Gebäck nicht schon immer an Weihnachten gebunden war. Im 16. Jahrhundert wurden im September die Coquille vom Rathausturm dem Volk zugeworfen.

    Im Laufe der Zeit ist es zu dem Gepäck geworden, das man am frühen Morgen des 25. Dezember nach der Christmette genießt.

    Ein Bäcker aus der Region Lille gibt zu, dass die Coquille das kalorienreichste Gebäck ist, das er kennt, mit reichlich Butter, Eiern und Zucker.

    Zur Herstellung braucht man ganz einfach etwas Geduld. Es gibt zahlreiche Rezepte und Varianten. Es folgt nun das traditionelle Rezept.

    Die Zutaten für eine große Coquille
    - 1kg Mehl
    - 6 Eier
    - ½ Liter Milch
    - 50 gr frische Hefe
    - 200 bis 300 gr Zucker und ein wenig Hagelzucker
    - 10 gr Salz
    - 250 gr Butter
    - 200 gr Korinthen oder Rosinen

    Am besten benutzt man eine Rührmaschine, um den Teig zu kneten. Erst nach 20 Minuten Kneten gibt man die Butter und den Hagelzucker hinzu. Dann eine halbe Stunde gehen lassen. Nun gibt man dem Teig die Form eines Christkindes mit zwei Köpfen und lässt den Teig noch einmal eineinhalb Stunden gehen.

    Die traditionnelle Form eines Wickelkindes entsteht indem man an eine große Teigkugel für den Körper zwei kleinere für den Kopf und die Beine anfügt.

    Bevor man den Teig bei 180°C im Ofen 35 Minuten backt ,bestreicht man ihn mit Eigelb. Noch eines ist wichtig : Mit einer Schere macht man an beiden Seiten kleine Schlitze, aus denen etwas Zucker ausfließen kann.

    Guten Appetit !

  • La coquille de Noël est une tradition flamande créée par nos ancêtres pour renouveler la présence de Jésus dans les foyers. Sa forme rappelle un bébé emmailloté

    Pourtant, les historiens affirment que cette brioche n’a pas tout de suite été liée à Noël. Au XVIème siècle, on la jetait du beffroi au peuple de Lille et cela au mois de septembre.

    Puis au fil des ans, c’est devenu la brioche qui se déguste au petit-déjeuner le 25 décembre après la messe de minuit.

    „C’est la pâtisserie la plus riche que je connaisse„, confie un boulanger de la région lilloise. Effectivement, la coquille de Noël, c’est „plein de bonne choses“ : très riche en beurre, en œufs, en sucre…

    Pour la confectionner, il faut simplement un peu de patience. Il existe de nombreuses recettes et variantes. Ci-dessous la recette traditionnelle.

    Les ingrédients pour une grosse coquille :
    - 1kg de farine
    - 6 œufs
    - 1/2 litre lait
    - 50g de levure boulangère
    - 200 à 300 g sucre (+ un peu de sucre perlé)
    - 10g de sel
    - 250 g de beurre
    - 200 g de raisins de Corinthe

    Le plus simple est d’utiliser un robot pour pétrir la pâte. Il faut incorporer le beurre à la fin du pétrissage d’environ 20 minutes (ainsi que le raisin et le sucre perlé). Laisser ensuite reposer une demi-heure. Après avoir donné la forme d’un Jésus à deux têtes à votre pâte, laissez lever pendant une heure et demi.

    Traditionnellement la coquille a la forme d’un enfant emmailloté, on la façonne en formant une boule (le corps) à laquelle on colle une boule plus petite de chaque côté (la tête et les jambes).

    Avant d’enfourner dans un four à 180°C pendant 35 minutes, badigeonnez votre pâte de jaune d’œuf. Important : avec une paire de ciseaux, il faut ensuite faire une petite fente sur les côtés de votre pâte pour laisser s’échapper un peu le sucre.

    Bon appetit!


 

Rezept Köln-Istanbul

  • Hamsili Pilav – Gedeckter Reis mit Sardellen

    Zutaten:
    - 1 kg Sardellen
    - 2 Gläser Reis
    - 1 Zwiebel
    - 1 EL Pinienkerne
    - 1 EL Korinthen
    - 1/2 TL Pfeffer
    - Etwas Salz
    - 1/4 TL Zimt
    - Paprikaflocken
    - Butter

    Zubereitung:
    Als erstes waschen Sie die Sardellen. Lassen Sie den Reis eine Weile im Salzwasser warten. Waschen Sie den Reis. Braten Sie die Zwiebel in einem Kochtopf. Geben Sie den Reis, Korinthen und Pinienkerne dazu und braten Sie es weiter. Gießen Sie das Wasser darüber und geben Sie Salz und Gewürze dazu.

    Bestreichen Sie die Kuchenform mit Öl und legen die Sardelen werden mit, die vorher in Maismehl gewälzt werden in der Kuchenform aus. Geben Sie den Reis darauf und legen Sie Butterstücke darauf. Backen Sie den Reis mit Sardellen bei 180 Grad vorgeheizten Ofen bis es ihre Farbe einnimmt.


 

Rezept Köln-Kattowitz

  • Makówki – Schlesische Mohnklöße

    Zutaten:
    - 1 Hefezopf (süßes Brötchen oder Zwieback)
    - 200 g Mohn
    - 200 ml Milch
    - 50 g Butter
    - 2 EL Honig
    - je 1 TL: Mandeln, Walnüsse, Rosinen und Orangenschale

    Zubereitung:
    Den gemahlenen Mohn in Milch mit Honig und Butter unter stetigem Rühren langsam aufkochen. Dann die Hälfte des Backobstes dazugeben und auf kleiner Flamme aufkochen. Die Masse kalt werden lassen. Den Hefezopf in Würfel oder Scheiben schneiden. Danach in Schichten am besten in eine Schüssel füllen. Erst die Backwaren, dann die Mohnmasse und ganz oben als letztes mit Rosinen, Mandeln, Walnüsse und Orangenschale bestreuen.

    https://slaskie.travel/dish/15400/makowki

Foto: Archiv Marschallamt der Woiwodschaft Schlesien


 

Rezept Köln-Barcelona

  • Lebkuchenplätzchen von La Konditoría

    Plätzchenteig:
    - 100g Zucker
    - 125g Butter
    - 250g Honig
    - 1 Ei
    - 500g Mehl
    - 1 TL Backpulver
    - 2 TL Zimt, gemahlen
    - 2 TL Ingwer, gemahlen
    - 1 TL Nelken, gemahlen
    - 1 TL Sternanis, gemahlen
    - 1 TL Anissamen, gemahlen
    - 1 TL Kardamom, gemahlen
    - 1 Prise Muskat, gemahlen

    Zuckerguss:
    - 200g Puderzucker
    - 3-4 EL Zitronensaft

    oder Eiweißspritzglasur:
    - 200g Puderzucker
    - 26g Eiweiß (etwa 1 Eiweiß)
    - 1 bis 1,5 TL-1Zitronensaft

    Zuerst Zucker, Butter und Honig in einen Topf geben, und auf mittlerer Hitze schmelzen, ab und zu mit einem Holzlöffel umrühren, einmal aufkochen, dann abkühlen lassen.

    Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen mischen. Wenn die Zucker-Butter-Masse abgekühlt ist, das Ei und das Mehl mit einer Spachtel oder einem Holzlöffel unterrühren, zuletzt mit den Händen einen Teig formen und diesen in zwei Portionen als flache Rechtecke in Klarsichtfolie eingewickelt mehrere Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, am besten über Nacht.

    Den gekühlten Teig vor dem Ausrollen einmal kurz mit den Händen durchkneten, aber nicht zu lange, damit er nicht zu warm wird. Die Arbeitsoberfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf mit einem Rollholz ausrollen. Den Teig und die Arbeitsoberfläche immer wieder leicht mit Mehl bestäuben, wenn es anfängt zu kleben.

    Tipp: Damit der Teig ebenmäßig ausgerollt wird, links und rechts des Teiges Holzstäbchen von der gleichen Stärke (etwa 4mm) legen, um das Rollholz darauf abzustützen.

    Nun die Plätzchen in verschiedenen Formen ausstechen (Kölner Dom optional, aber empfehlenswert) und auf mit Backpapier belegte Bleche absetzen. Die Bleche etwa 15-20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten. In der Zwischenzeit den Backofen auf 170ºC (Umluft) vorheizen. Die Plätzchen 10-12 Minuten backen, und auf den Blechen abkühlen lassen.

    Später mit Zuckerguss (Puderzucker mit Zitronensaft vermischen) nach Belieben dekorieren, oder wer sich traut mit Spritzgarnitur und Spritzbeutel. Dafür die Zutaten in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel verrühren, bis eine ziemlich dickflüssige Masse entsteht. Diese dann in einen Spritzbeutel füllen, ein feines Loch in die Spitze schneiden und die Außenkanten der Plätzchen nachzeichnen bzw. der Fantasie freien Lauf lassen.

    Rezept von Friederike Müller von La Konditoría
    c/o Dolç i Taíno
    C/ Riera de Sant Miquel 79
    08006 Barcelona